Figurenlexikon

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Das Figurenlexikon zu Lessings Dramen ist von der Lessing-Akademie in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes (Projektbetreuung: Anke-Marie Lohmeier) konzipiert worden. Es ist aus dem Interesse heraus entstanden, Leserinnen und Lesern Gedächtnisstützen und Lesehilfen anzubieten sowie Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftlern den analytischen Zugriff auf Lessings Texte zu erleichtern. Es liefert möglichst textnahe Informationen, fasst etwa die Merkmale von Figuren oder Schauplätzen beschreibend zusammen, weist auf Beziehungen zwischen Figuren, Schauplätzen und Handlungsverläufen hin und macht auf inhaltliche Querverbindungen aufmerksam. Dabei wurden, soweit möglich, interpretatorische Aussagen vermieden. Mit dem Lexikon sollen die Benutzerinnen und Benutzer nicht mit fertigen Deutungen konfrontiert werden, vielmehr soll ein lockeres Gerüst von Daten zur Verfügung gestellt werden, das Leselust macht und zu weitergehender eigener Beschäftigung anreizt.

Das Figurenlexikon beschränkt sich auf die abgeschlossenen Dramen Lessings, von Damon (1747) bis zu Nathan der Weise (1779), die zahlreichen Dramenfragmente wurden nicht berücksichtigt.

Am Beginn der einzelnen Werk-Lexika wird die Auflistung der ›dramatis personae‹ in der Form und Reihenfolge reproduziert, wie sie in der Ausgabe von Lachmann-Muncker stehen. Auch Zitate folgen dieser Ausgabe. Alle Figuren wurden mit Hinweisen auf ihre wichtigsten Eigenschaften und ihre Funktion im Stück beschrieben. Auf interpretierende Bemerkungen wurde zugunsten der äußeren Charakteristik der Figur und ihrer Rolle im Gang des Geschehens möglichst verzichtet. Natürlich sind Deutungsmomente nie ganz auszusparen; je komplexer die Figuren auch innerhalb der dramaturgischen Entwicklung Lessings bis zum Nathan hin werden, desto weniger.

In seinen Jugendkomödien gebraucht Lessing zum Teil identische Namen wie »Lisette« oder »Lelio«, gebräuchliche Lustspielnamen also, die er von Molière, aus der Pariser Comédie italienne und anderen Quellen übernahm. Trotz der damit gegebenen Schematisierung vor allem der Dienerfiguren wurden auch diese wie alle anderen Figuren individuell behandelt.

Bei besonders sprechenden Namen (etwa in der Sara Sampson) stehen Namenserläuterungen hinter den Personennamen. Beim Nathan wurden die (erst zum Ende des Stückes offenbarten) Geburtsnamen Rechas und des Tempelherrn in Klammern hinter die Rollennamen gesetzt.

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