Vortrag zu Christian Felix Weißes Briefwechsel

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Christian Felix Weiße (1726-1804) hat sein Leben gewissermaßen mit der Feder in der Hand verbracht. Der Mitbegründer der deutschen Oper sowie der deutschen Kinder- und Jugendliteratur war als Lyriker, Dramatiker und Librettist sowie als Zeitschriftenherausgeber, Kritiker und Übersetzer ungemein produktiv. Zugleich war Weiße bestens vernetzt und führte einen halb Europa umspannenden Briefwechsel. Von seinen 25.000 oder mehr Briefen sind heute nur noch gut 600 auffindbar. Mit ihrer Edition wird einer der bedeutendsten Akteure und Vermittler des literarischen Lebens im Zeitalter der Aufklärung wieder sichtbar. Für das Verständnis der zentralen Rolle Leipzigs in der deutschen Kulturgeschichte sind Weißes Briefe von hervorragender Bedeutung. Die Ausgabe enthält Briefe u.a. an Gotthold Ephraim Lessing, Johann Gottfried Herder, Johann Joachim Winckelmann, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Jean Paul, Friedrich Nicolai, Karl Wilhelm Ramler, Friedrich Justin Bertuch, Johann Peter Uz, Moritz August von Thümmel, Wilhelm Gottlieb Becker, Carl August Böttiger, u.v.a.

Die Lessing-Akademie hatte zu einem Vortrag von Dr. Mark Lehmstedt am 24. März 2022 in das Schloss Wolfenbüttel eingeladen. Der Germanist und Verleger stellte seine dreibändige Briefedition vor und beantwortete Fragen aus dem Publikum.

© Fotos: Franziska Solana Higuera, Manuel Zink

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